Töpfchenbiskuit mit Karamelljoghurt und Preiselbeeren

Ich habe ja in der letzten Zeit die Essenskategorie auf dieser Seite etwas vernachlässigt. Ich tat das, will ich so vieles andere zu tun, respektive zu schreiben hatte. Da ich diese Seite aber nicht nur nutze, um meine kulinarischen Ergüsse meiner Umwelt mitzuteilen, sondern auch, um mir gute Rezepte zu merken, liegen hier noch ein paar Rezepte auf Halde die darauf warten, ausformuliert zu werden.

Als erstes will ich diesen Nachtisch kredenzen:

P1040181_neuDer Biskuit, welcher in dem kleinen Töpfchen gebacken wurde, ging förmlich in dem Geschmack des – mit Gourmandieses Karamellcreme angereicherten – türkischen Sahnejogurts auf. Die Preiselbeeren kickten die Geschmacksknospen noch im Vorbeikullern, um ein “Ich will mehr!” auszulösen. Weiterlesen

Brötchenexperiment IV.

Dieses Mal waren die Brötchen wirklich gut. Dumm nur, dass ich keine genauen Angaben darüber manchen kann, wie lange ich sie gehen lassen habe.
Also ist das Experiment IV gescheitert?
Nein, ich denke nicht, denn ich hatte ein wirklich gutes Ergebnis, welches ich bestimmt nur aufgrund der Erkenntnisse und die Einarbeitung dieser in das aktuelle bekam.
Dennoch muss es wiederholt werden, um letzte Ungenauigkeiten auszubügeln. Vor allem aber, um wieder leckere Brötchen zu haben. :-) P1040353-4_neu Weiterlesen

Theater Osnabrück: Felix Krull – oder: wenn Thomas Mann vom Kopf auf die Füße gestellt wird

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v. L. n. R. Marcus Hering  und Jakob Plutte
Foto: Marek Kruszewski, Danke für die Freigabe an das Theater Osnabrück

Gestern Abend war ich, zusammen mit einigen Freunden, mal wieder im Osnabrücker Stadttheater. Das Stück “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” wurde aufgeführt.

Da es vorab eine recht schlechte Kritik in den Neuen Osnabrücker Zeitung gab, besuchten wir dieses Stück mit einer gewissen Skepsis.  Zudem bin zumindest ich kein großer Freund von Manns Büchern.
Wir wurden allerdings positiv überrascht und erlebten einen gelungenen Theaterabend.

So sehr meinen BegleiterInnen und mir der Abend auch gefallen hat, so wenig ist dieses Stück anscheinend für alle Menschen geeignet. Mindestens 5 Personen, die vor mir saßen, sah ich angewidert das Theater verlassen (und ich selbst saß lediglich in der 4. Reihe des Parketts). Warum sie gingen? Weil in Frank Abts Inszenierung – in alter Tradition des Schauspiels – sämtliche Rollen ausschließlich mit männlichen Darstellern besetzt waren, natürlich einschließlich der intimsten und erotischen Momente. Anscheinend hatten sich einige BesucherInnen hierfür weibliche Double gewünscht, denn diese Szenen hatten sie offensichtlich sehr schockiert…

Dabei haben diese BesucherInnen wirklich etwas verpasst. Weiterlesen

Frankfurter Kranz… ein Hammer!

Eine gute Freundin buk mir letzten Sonntag einen ungemein leckeren Frankfurter Kranz.

Das kam so:
Sie musste sich meine Klage anhören, dass ich zwar nicht schlecht in der Küche sei, aber meine Buttercremeversuche kläglich scheitern würden.

Dummerweise liebe ich Buttercreme!

“Keiner macht mir Buttercreme!”  rief ich aus,  ”Niemand! Und nur wenn ich mich mal in eine Bäckerei verirren, kann ich mir ein Stück kaufen.” (Meine Freundin blickte schon, sich fremdschämend, zur Seite.) Ich jammerte,  das Letzteres allerdings selten genug passieren würde, da ich ja all mein Geld für Kochzutaten, digitalen Schnickschnack und mein Motorrad ausgäbe. Oioioi…!

Ich zeterte noch ein wenig weiter und irgendwann lenkte die Vollgeklagte ein und versprach mir, für mich das Geheimrezept ihrer Mutter zu backen und lud mich für den vergangenen Sonntag zum Kaffee (und Kuchen!) ein. (Ich liebe es, wenn ein  Plan funktioniert…)

Und das war das Ergebnis: Weiterlesen

Wenn Erwartungen unerfüllt bleiben

Ich liebe es, wenn Erwartungen sich nicht erfüllen. Genauer: Ich liebe es, wenn meine Erwartungen sich nicht erfüllen. Denn in diesen Fällen habe ich die Chance Vorurteile abzubauen, zu lernen, dass man nicht alles glauben sollte und bekomme die Möglichkeit, die Welt mit etwas Hoffnung in der Seele zu betrachten.
Das ist ein bisschen dick aufgetragen?
Vielleicht…
…aber genau das (und ein bisschen Gänsehaut) war es, was mich dieses Video lehrte – und eigentlich neige ich, obgleich ich mich gern im Pathos verfange, nicht zur Gutdenkerei…:

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Frühling 2013 die Dritte – Märzenbecher am Schweineberg bei Hameln

Bei der bekannten Stadt Hameln gibt es den nicht ganz (aber fast) so bekannten Schweineberg. Diesen zu besteigen lohnt sich zwar nicht nur im im März, aber in diesem Monat erwartet den Wanderer dort ein natürlicher Augenschmaus, der besonderen Art:
Der Wald ist voller Märzenbecher.

Bei Märzenbecher handelt es sich kleines zierliches, sehr filigranes weißes Blümchen mit gelben oder grünen Fleckchen an dessen Blütenblättern. Es ähneln den allbekannten Schneeglöckchen sehr – nur, Märzenbecher sind hübscher:

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Ein Märzenbecher in voller Blüte – schön – oder?

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Ćevapčići mit Jogurt, Krautsalat und Brot

Wahrscheinlich gibt es so viele Ćevapčićirezepte wie es Länder… nein,  wie es Familien gibt, die sie zubereiten. Den meisten ist gemein, dass es sich um Hackröllchen handelt, die zumindest gesalzen (und gepfeffert) sind.
Aber schon beim Fleisch scheiden sich die Geister: soll es nun Lamm, Rind oder Schwein sein? Die meisten Rezepte enthalten eine Mischung Rind und Lamm oder Rind und Schwein. Dass man das Hack mischt, ist klar: Rind allein ist reichlich trocken. In vielen Rezepten wir Knoblauch in manchen Paprika verarbeitet.
Ich habe mir viele angeschaut und abschließend entschieden, was nach meiner Meinung in solch ein Röllchen gehört, damit ich denke, dass es wie ein Ćevapčići schmeckt…

Foto: Gourmandise

Hier also mein originales Ćevapčićirezept, das schon von meiner Oma hätte kommen können, wenn sie Ćevapčići zubereitet hätte: Weiterlesen

Brötchenexperiment III.

Weil der Wochenendbesuch so nett war, vergaß ich an diesem Samstagabend den Teig für den Sonntag anzusetzen. Dies hatte zur Folge, dass ich ihn kurzerhand und im Schnellverfahren am Sonntagmorgen herstellte, gehen ließ und buk.

So sahen sie dann aus, die Brötchen:

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Weil diese Brötchenbackvariante gar  nicht so schlecht ausgefallen ist, reihe ich sie ein, in die Brötchenexperimente Reihe: Weiterlesen

Lammgeschnetzeltes mit Krautsalat, Joghurtsoße und Reis

Eigentlich sollte das hier ein Pfannengyros werden. In der Pfanne war es. Soweit stimmt alles. Aber leider war der Geschmack nicht so, wie ich es von einem Gyros erwarte und das, obwohl ich mir bei den Gewürzen recht sicher bin.
Auch wenn wahrscheinlich jeder diesen Geschmack anders haben möchte, so komme ich nicht umhin dieses Rezept nicht Pfannengyros zu nennen.
Das macht aber nichts, denn dieses von mir neu entworfene Lammgeschnetzelte mit Krautsalat, Joghurtsoße und Reis war sehr, sehr lecker.
Der Krautsalat war übrigens auch selbst hergestellt – was viel leichter ist und schneller geht, als man gemeinhin annimmt.

P1030090-4_neu Weiterlesen