Frankfurter Kranz… ein Hammer!

Eine gute Freundin buk mir letzten Sonntag einen ungemein leckeren Frankfurter Kranz.

Das kam so:
Sie musste sich meine Klage anhören, dass ich zwar nicht schlecht in der Küche sei, aber meine Buttercremeversuche kläglich scheitern würden.

Dummerweise liebe ich Buttercreme!

“Keiner macht mir Buttercreme!”  rief ich aus,  ”Niemand! Und nur wenn ich mich mal in eine Bäckerei verirren, kann ich mir ein Stück kaufen.” (Meine Freundin blickte schon, sich fremdschämend, zur Seite.) Ich jammerte,  das Letzteres allerdings selten genug passieren würde, da ich ja all mein Geld für Kochzutaten, digitalen Schnickschnack und mein Motorrad ausgäbe. Oioioi…!

Ich zeterte noch ein wenig weiter und irgendwann lenkte die Vollgeklagte ein und versprach mir, für mich das Geheimrezept ihrer Mutter zu backen und lud mich für den vergangenen Sonntag zum Kaffee (und Kuchen!) ein. (Ich liebe es, wenn ein  Plan funktioniert…)

Und das war das Ergebnis: Weiterlesen

Wenn Erwartungen unerfüllt bleiben

Ich liebe es, wenn Erwartungen sich nicht erfüllen. Genauer: Ich liebe es, wenn meine Erwartungen sich nicht erfüllen. Denn in diesen Fällen habe ich die Chance Vorurteile abzubauen, zu lernen, dass man nicht alles glauben sollte und bekomme die Möglichkeit, die Welt mit etwas Hoffnung in der Seele zu betrachten.
Das ist ein bisschen dick aufgetragen?
Vielleicht…
…aber genau das (und ein bisschen Gänsehaut) war es, was mich dieses Video lehrte – und eigentlich neige ich, obgleich ich mich gern im Pathos verfange, nicht zur Gutdenkerei…:

juc

 

Die Neue – Honda VFR 1200X Crosstourer

Wir haben unser Motorrad eingetauscht.

Man könnte behaupten, dass unser Motorradhändler uns diese neue Maschine aufgeschwatzt hat, aber das wäre gelogen.

“Aufgeschwatzt” ist hier eindeutig die falsche Begrifflichkeit, denn seine Tat bestand lediglich darin, uns die Crosstourer als “Damit kannste nach Hause fahren” Motorrad mitzugeben, als wir unsere CBF1000 das letzte Mal zur Inspektion brachten (ein Schelm der Böses dabei denkt ;-) ).

Nach dieser Fahrt “nach Hause” (die sich nicht auf die üblichen 15km, sondern auf ca. 100km erstreckte…) brauche er nicht mehr zu schwatzen. (Das ist übrigens auch nicht seine Art, denn dann wäre er nicht mehr der Motorradhändler meines Vertrauens.)

Eigentlich, also wenn ich ehrlich bin, hätten wir sie vom Fleck weg gekauft, wenn wir nicht so vernünftig gewesen wären und uns noch eine Woche zum “drüber schlafen” gegeben hätten. Das “drüber Schlafen” nutzt aber nichts, wenn man dabei vom Bike seiner Träume träumt…

Nach dieser Leihgabe schrieb übrigens einen “angetestet Bericht” über diese Maschine.

Ach ja, hier ist übrigens noch ein Foto:  Weiterlesen

Laufen – Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…*

doch manchmal fühlt man sich, als läge ein Fluch auf ihm…

Der Zauber der diesem Anfang innewohnte, war bittersüß, er hieß Schmerz, Erschöpfung und Überschätzung – später aber auch Begeisterung, Erlebnis und sogar Transzendenz (in einem sehr bodenständigen Sinne). Weiterlesen

Frühling 2012

Mal wieder war ich draußen, um die ersten Frühlingsboten zu fotografieren. So langsam wird das alljährlich zu einem Ritual: Anfang des Jahres versuche ich den kommenden Frühling einzufangen, indem ich mich hinaus in die noch karge Landschaft begebe und die ersten Frühblüher aufnehme.

Da ich in diesem Jahr allerdings recht früh dran (oder am falschen Ort) war, gab es noch nicht so viel zu fotografieren.

Dennoch, hier meine Frühlingsboten 2012:

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Krokus

Krokus

 

 

 

 

 

 

 

 

Mal sehen, vielleicht kann ich ja bald ein paar weitere Fotos nachliefern.

Bank: Zur Grafentafel

Um nicht eine Kategorie “verwaiste Projekte” aufmachen zu müssen, habe ich beschlossen, das Projekt “Bänke und Orte zum verweilen” weiter fortzusetzen. Der Pfingstmontag schien ein geeigneter Tag, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen:

Wir – mein Schatz und ich – suchten also einen Platz der Folgendes bieten sollte:

Erstens eine Bank:

Und zweitens eine schöne Aussicht mit, drittens, ein wenig Schatten: Weiterlesen

Sophie Hunger – The sad Fisherman in der “Take-Away Show” Kidam

Dies ist eine unglaubliche Mischung.
Sophie Hunger, meiner Meinung nach eine unglaublich gute schweizer Sängerin, die sehr aus dem musikalischen Einerlei hervorsticht.

Ihr Stück wird hier im Rahmen einer “Take Away Show” – in der professionell so getan wird, als würde ein spontaner Gig auf der Straße stattfinden – gezeigt.

Und dieses Konzept funktioniert:
Man (also ich) fühlt sich bei diesem Stück in eine laue Sommernacht in der Stadt versetzt. Man hört im Vorbeigehen die schöne Stimme eine Straßensängerin. Bleibt stehen, um ihr zu lauschen und trinkt die Sommernacht in tiefen Zügen …:

Herbst 2009 – Shetlandpony

Eine weitere Variante des Herbst 2009.

Dieses Shetlandpony wirkt nach meiner Meinung  ungemein herbstlich.
Woran liegt das?
Das Bild wirkt nicht so, weil das Pony schon sein Winterkleid angelegt hat und auch nicht, durch die roten Blätter im Hintergrund, diese komplettieren die herbstliche Atmosphäre eher, als das sie sie erzeugen.

Ich denke, das Licht, bzw. das frühe Dunkelwerden, ist der Grund für diese ganz besondere Stimmung:

Die Sonne steht tief, so tief, wie man sie im Hochsommer erst wirklich spät am Abend sieht. Jedes Grasbüschel wirft schon lange Schatten. Das Licht hat also schon diese ganz besondere gelbliche Färbung angenommen, die eigentlich nur dem späten Abend gilt, aber das Gras, auf dem das Pony steht, ist triefend nass. So nass, dass man davon ausgehen kann, dass es seit dem Morgen nicht verdunsten konnte, denn für frischen Tau ist es noch zu hell. Dies passt nicht zu einem langen Sommertag. Erst all das zusammen ergibt ein sehr herbstliches Shetlandpony.

Weitere Beispiele für dieses besondere späte Licht einer tiefstehenden Sonne im Herbst, findet man unter:
Zur Hüggelschlucht

Histogramm verstehen? – Nichts ist einfacher als das:

Es gibt den Artikel schon seit Juli 2008, ich habe ihn jedoch heute erst gefunden:

Martin Gommel hat auf der Seite kwerfeldein.de nicht nur ein klasse Filmchen eingebunden, welches eigentlich schon gereicht hätte, nein, er erklärt sogar dem letzten Doofie wie das Histogramm funktioniert, was es bedeutet, und, was man damit anfangen kann:

http://kwerfeldein.de/index.php/2008/07/01/das-histogramm-verstehen/
Auch sonst kann ich diese Seite zum Stöbern empfehlen.

Danke, Martin Gommel :-)

Himmelsfahrrad

Das Fahrrad, das zur Zeit dieses Blog ziert, habe ich neulich in der Hase (einem kleinem Flüsschen, das durch Osnabrück fließt) entdeckt. Ich fand, es sei ein klasse Motiv, weil es scheinbar zwischen den Wolken schwebte.
Hier ein paar Fotos dazu:

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Diese Bilder zeigen den  ungefähren der Blickwinkel, in dem es sich mir darbot.

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Wenn man einen etwas anderen Ausschnitt wählt und dann das Bild dreht, bekommt man eine gänzlich andere Szenerie.

Ein Fahrrad zwischen den Wolken:

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Ein letzter Ausschnitt:

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